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Einleitung
Die Diskussion um Zensur im
Internet wird eng mit dem Begriff Pornographie verbunden. Die Gefahr, dass Jugendliche
freien Zugriff auf pornographisches Material erhalten koennten, erhitzt nicht nur die
Gemueter vieler Eltern und dementsprechend auch deren verlaengerten politischen Arm.
Pornographie ist ein vager Term, er stammt von griechisch "porno", Prostituierte
und "graphos", schreiben. Im Laufe der Geschichte gab es viele verschiedene
Definitionen des Begriffes, es ist schwierig eine zu finden, die alle zufriedenstellt.
Gewoehnlich steht Pornographie fuer explizit sexuelles Material, dass dafuer gedacht ist,
sexuelle Erregung oder Verlangen hervorzurufen. Die meist genutzten Verbreitungsmedien
waren Magazine und Videos, seit seiner Entstehung mehr und mehr das Internet. Mit dem
Internet wurde vor allem der Zugang zu "hard-core" Material erleichtert.
Pornographie war im Laufe der Jahre immer wieder das Zentrum hitziger Debatten, der
Begriff erhielt eine negative Note.
Viele Feministinnen, wie z.B. Catherine MacKinnon und Andrea Dworkin, sehen
Pornographie generell als Degradierung der Frau zum Sexobjekt und fordern daher ihre
Zensur nicht nur im Online-Bereich. Nadine Strossen hebt hervor, dass immer jenes Material
als pornographisch betitelt wird, welches eine bestimmte dominante Klasse oder Gruppe
nicht in den Haenden einer anderen, weniger dominanten Klasse oder Gruppe wissen moechte.
(Strossen (1995), S.18) Da das Internet immer noch von den Vereinigten Staaten
dominiert wird konzentriert sich diese Arbeit auf die Situation in den USA.
Eine
Einfuehrung in die aktuelle Gesetzeslage
In den USA ist
pornographisches Material solange vom First Amendment geschuetzt, bis es als obszoen
eingestuft wird. Aber was genau bedeutet obszoen?
In Miller v. California, 413
U.S. 15 (1973), wurde vom Supreme Court die noch heute gueltige dreiteilige Definition von
Obszoenitaet etabliert.
"In order to be obscene,
and therefore outside the protection of the First Amendment, an image must (1) appeal to a
prurient (i.e., unhealthy or shameful) interest in sexual activity, (2) depict real or
simulated sexual conduct in a manner that, according to an average community member,
offends contemporary community standards, and (3) according to a reasonable person, lack
serious literary, artistic, political, or scientific value." (Rimm(1995), Fussnote 2)
Ob Pornographie obszoen ist
oder nicht, haengt also teilweise von den aktuellen Gemeinschaftsstandards ab. Diese
unterscheiden sich natuerlich von denen anderer Gemeinschaften, d.h. ob pornographisches
Material illegal ist oder nicht kann davon abhaengen, wo es vertrieben wird. Das mag schon
seinen Sinn haben mit Hardware wie Videos oder bei Magazinen, ist aber schwer auf die
pornographische Software zu uebertragen, die ueber das Internet vertrieben wird. Der
oftmals gepriesene "Free Flow of Information" bedeutet in diesem Fall auch den
freien Fluss pornographischen Materials.
Ein Beispiel:
Ein Buerger der Gemeinschaft
A stellt pornographisches Material auf seiner Webseite zur Verfuegung, ein Buerger der
Gemeinschaft B laedt es sich herunter. Das gleiche Material, welches in Gemeinschaft A
legal ist, kann nun in Gemeinschaft B illegal sein. Wer ist nun haftbar, welche Gesetze
wendet man an etc., das ganze Verfahren wird um ein vielfaches komplizierter. Zusaetzlich
zum Faktor Obszoenitaet sind jegliche Abbildungen von Kindern in sexuellem Zusammenhang
nicht vom First Amendment geschuetzt.
Dies wurde im Fall New York
v. Ferber, 485 U.S. 747 (1982) festgelegt:
"Child Pornography may
encompass either:
1) the creation or
reproduction of materials depicting minors engaged in actual or simulated sexual activity
("Sexual Exploitation of Minors") or 2) the publications or distributation of
obscene, indecent, or harmful materials to minors." (ITAA (1995), S.8)
Alle Staaten verbieten auch
sexuelle Belaestigung oder Verfolgung.
Natuerlich sind nicht alle
Bedenken auf Pornographisches Material beschraenkt, generelle Aengste bestehen auch
bezueglich der Veroeffentlichung volksverhetzenden oder rassistischen Materials,
terroristischer Kommunikation, Online-Kriminalitaet usw.
In den letzten Jahren gab es viele Versuche, das Internet verschaerft zu zensieren
und die persoenliche Freiheit des einzelnen weiter einzuschraenken, bislang sind jedoch
alle gescheitert. Beispiele waeren der Communications Decency Act, welcher von Senator Jim
Exon angestrengt wurde, oder das Cox-Wyden Amendment, welches auch als "Internet
Freedom and Family Empowerment" amendment bekannt wurde.
Der Einfluss
des Internet auf den Pornographie Markt
Wenn man jemanden sagen
hoerte, er haette mit einem Zeitaufwand von vielleicht einer Stunde suchen Fotos von
Massakern, vergewaltigten und gefolterten Frauen, einer Beschreibung von einem an ein Bett
gefesseltem Maedchen das mit Drogen betaeubt wurde um vergewaltigt zu werden, oder
rassistische oder gewaltverherrlichende Schriften etc. gefunden woran wuerde man da
wohl denken?
An das Internet.
Und das definitiv etwas
dagegen unternommen werden sollte, der Zugang beschraenkt werden sollte und so weiter.
Was aber, wenn diese Person dann sagt, sie waere in der oeffentlichen Bibliothek
gewesen? Die groessten Bedenken gegen das Internet bestehen wohl aufgrund der
Zugriffsmoeglichkeiten Minderjaehriger auf pornographisches Material und bezueglich der
erleichterten Vertreibungsmoeglichkeiten illegalen Materials wie z.B. Kinderpornographie.
Auch wird die natuerliche Hemmschwelle gesenkt, es ist sehr viel einfacher sich
z.B. Filme uebers Netz zu besorgen als in die Videothek zu gehen und mit dem Cover zur
Theke zu gehen, dem Videothekar oder besser noch der jungen weiblichen Aushilfe in die
Augen zu sehen nachdem diese den Film mit dem einladendem Titel "3 Faeuste im
Arsch" in den Computer eingibt. Im Internet ist man anonym, man trifft nicht auf die
neugierige Nachbarin oder gar die eigene Mutter. Die Interaktivitaet des Mediums erhoeht
die Auswahlmoeglichkeiten frei nach Gusto, man braucht nicht mehr ein ganzes Magazin zu
kaufen aus dem einem nur die Haelfte zusagt. Der ganze Vorgang wird preiswerter und
effizienter. Man spart auch jede Menge Stauraum, muss keine Schmuddelheftchen mehr unter
dem Bett verstecken oder Angst haben, dass die Freundin das falsche Video in den Recorder
schiebt. Kommunikation ohne Grenzen, Angebote aus aller Herren Laender bedeuten, wie zuvor
schon angemerkt, auch Angebote aus Laendern mit unterschiedlicher Gesetzgebung bzw mit
unterschiedlichen Werten und Normen. Das Internet schuert die Besorgnis vor
Sicherheitslecks in jeglicher Hinsicht, Versuche, dass Internet zu kontrollieren werden
aus verschiedenen Gruenden und mit unterschiedlichen Intentionen gestartet, haben aber
alle das gleiche Ziel: Das Internet zu kontrollieren, den freien Fluss der Informationen
zu regulieren.
Ein Statement der ITAA
(Information Technology Association of America) von 1995:
"Like other media, the
internet can be used to disseminate pornography or publish inflammatory materials. And
like other media, the Internet can be used as a means to harass or intimidate innocent
victims. Here is the point: Technology itself has no value system or point of view;
rather; it is the behavior of users which determines the purposes served by the particular
technology in case of the internet, the deviant behavior of a small minority has created
fear in the publics mind about this new technology and, as a result, attracted the
attention of lawmakers at both the federal and state levels."
Die Gefahr des Missbrauchs
des Internets durch Terroristen, die die Daten und Kommunikationsmoeglichkeiten fuer ihre
Anschlaege nutzen, Volksverhetzende Schriften, kriminelle Organisationen etc., die
unendlichen Moeglichkeiten das Internet zu missbrauchen, haben die Freiheit des Netzes in
arge Bedraengnis gebracht. Pornographie wuerde im Zusammenhang mit den anderen negativen
Seiten ins Zentrum der Kritik gerueckt, vergangene Erfolge mit Beschraenkungs- und
Ueberwachungsaktionen luden zu mehr ein. Die hohe Kriminalitaets-rate der pornographischen
Industrie rechtfertigt die Anstrengungen der Justiz, aber wo liegt die Grenze der
Ueberwachung? Wer entscheidet dann im einzelnen Fall, was obzoen ist, was illegale
und was legale Pornographie ist? Wann ist der Punkt erreicht, der die Aufhebung der
Privatsphaere eines Individuums erlaubt? Wem geben wir die Macht, ueber unsere
persoenliche Freiheit zu entscheiden? Wird nicht vielleicht schon genug ueberwacht?
Reichen nicht die bisherigen Gesetze? Kann man eine weltweite Kommunikationsplattform
ueberhaupt den Gesetzten eines einzelnen Landes unterwerfen? Nimmt man alle Kritikpunkte
an einem freien Fluss der Informationen zusammen, stellt sich einem die Frage, ob es
wichtiger ist, die Freiheit des Einzelnen zu schuetzen, oder den Einzelnen dahingehend zu
ueberwachen, ob er diese Freiheit missbraucht.
Zensur
Zensur hat eine lange
Tradition als Instrument der Maechtigen zur Unterdrueckung der weniger Maechtigen. Ob
Kirche, Monarchien, Diktaturen oder Regierungen, alle benutzten sie Zensur aller Art zur
Sicherung ihrer Herrschaft.
Hier ein paar Beispiele aus
der Geschichte:
Sokrates war vielleicht das
erste beruehmte Opfer der Zensur, er wurde beschuldigt die vom Staat anerkannten Goetter
zu verneinen, neue Ideen zu verbreiten und die Jugend zu verfuehren. Er wurde zum Tod
durch den Schierlingsbecher verurteilt. Gallileos Theorien wurden
von der Kirche als Blasphemie verurteilt, und was Hitler mit Hilfe von Zensur und
Propaganda erreichte ist uns allen nur zu gut bekannt. Fuer Jahrhunderte haben die
Herrscher versucht, das Wissen und die Informationszufuhr der Bevoelkerung zu regulieren,
die modernen Regierungen versuchen nun ebenso, den Zugang zum Internet zu kontrollieren.
Gewisse Einschraenkungen der Freiheit, die sich vergangene Generationen hart erkaempft
haben und die wir als garantiert ansehen, sind schon vorhanden. Das Internet an sich ist
etwas Neues, ein weltweites Netzwerk, und sollte daher nicht von einem einzelnem Land
reguliert oder zensiert werden. Die Welt ist voller unterschiedlicher Kulturen mit
verschiedenen Normen und Moralvorstellungen, wenn wir von Globalisierung sprechen sollten
wir mit Toleranz und Akzeptanz des Verschiedenen beginnen. Was in einer Kultur als normal
angesehen wird koennte in einer anderen absolut verboten sein.
Das Internet ist ein komplexes, grenzenloses Netzwerk mit mehr Moeglichkeiten, als
wir uns jemals ertraeumt haben.
Zum ersten Mal ist es tatsaechlich moeglich, das laenderuebergreifend neben den
offiziellen Kanaelen Kommunikation von Privatpersonen betrieben wird, der Chat mit einer
Person aus Vietnam ist genauso einfach moeglich wie die Unterhaltung mit der netten
Nachbarin. Nicht nur Politiker oder Botschafter koennen sich austauschen, sondern
Schueler, Studenten, Rentner etc. alle Menschen die Zugang zu einem Computer haben.
"Such growth and
expansion suggests that the internet represents virtually limitless possibilities for
progress in every social, cultural, political and economic domain." (ITAA(1995), S.2)
Regulation und Zensur wie sie
manche Laender anstreben haetten einen negativen Effekt auf diesen freien kulturellen und
informativen Austausch.
"Yet even as use of the
internet increases dramatically, numerous individuals, groups, and elected officials have
focused on the actual and potential negative use of the internet to disseminate
pornography, publish inflammatory materials, or harass individuals. Congress and numerous
state legislatures are considering or have considered legislation to regulate the internet
as a method for dealing with the problem. The question is how to allow the internet to
flourish and yet protect individuals, particulary children, from its misuse."
(ITAA(1995), S.1)
Die Nutzungsmoeglichkeiten
der neuen Technologien expandieren so schnell, dass es fuer die langsamen Muehlen der
Justiz schwierig bis unmoeglich ist mitzuhalten. Da es in der virtuellen Welt keine
physischen Oertlichkeiten gibt, ist es umso schwerer zu entscheiden, wo welche Gesetze
angewandt werden und wo der eventuell notwendige Prozess ueberhaubt stattfinden soll.
Denkt man an das vorangegangene Beispiel der Gemeinschaften A und B, kann man sich gut
vorstellen, das es schwierig sein kann den Ort festzulegen, wo das entsprechende Gesetz
gebrochen wurde. Das Netz birgt eine gewisse Anonymitaet, man kann Alter und Identitaet
verbergen. So ist es umso schwieriger festzustellen, ob Minderjaehrige in illegale
Aktivitaeten verwickelt sind, oder um wieder auf den Kern dieser Arbeit zurueckzukommen,
Pornographie konsumieren. Wenn man eine gueltige Kreditkarte in seinen Besitz gebracht hat, ob
von Eltern oder Freunden, steht einem die Welt des Netzes offen zur Verfuegung. Der Besitz
einer Kreditkarte gilt als Beweis der Volljaehrigkeit und oeffnet die Tueren zu den
Pornographischen Diensten. Der Blick auf das Alter der Volljaehrigkeit oeffnet wieder die
weltweiten Dimensionen des Internet, es variiert von Land zu Land, so wie die Gesetze
hinsichtlich der Sexualitaet. Ein anderer Punkt ist, wie man Zensur ueberhaupt,
sollte sie allgemein beschlossen werden, durchsetzen koennte. Es ist so gut wie unmoeglich
etwas aus dem Netz zu entfernen, wenn es einmal im Umlauf ist. Es gibt millionen von
Moeglichkeiten Datenmaterial zu kopieren und zu verteilen, jede einzelne Kopie
aufzuspueren und zu vernichten ist schlimmer als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Ein interessantes Beispiel fuer diese Schwierigkeit sind die Probleme die die Britische
Regierung vor einiger Zeit hatte, eine veroeffentliche Liste von 100 ihrer MI6 Agenten aus
dem Netz zu holen. Man kann davon ausgehen, dass dieses Problem mit allen zur verfuegung
stehenden Mitteln angegangen wurde, trotzdem war es lange Zeit nicht von Erfolg gekroent
und man fragt sich, ob die letztendlich erfolgte Erfolgsmeldung nicht mehr auf das Ansehen
des MI6 in der Presse gerichtet war als auf den tatsaechlichen Erfolg. Auf
pornographisches Material bezogen bedeutet dies, dass illegale Pornographie leicht an den
offiziellen Kanaelen vorbei vertrieben werden kann.
Zensur wird von der American
Library Association als
"the change in the
access status of material, made by a governing authority or its representatives. Such
changes include: exclusion, restriction, removal, or age/grade level changes."
(
www.eff.org/pub/Censorship/censorship_ala.definition
)
definiert.
Nicht nur diese Definition
kennt nur eine Form der Zensur: die durch die Regierung. Wie viel Kontrolle sollte eine
Regierung haben? Wenn die Schaedigung Minderjaehriger wirklich im Zentrum der Diskussion
steht, warum konzentriert man sich dann nicht mehr auf Eltern, Lehrer und die Kinder
selbst? Sollten diese Parteien nicht eine wichtigere Rolle spielen?
Die nie dagewesene Freiheit die das Internet mitsichbrachte, die Abwesenheit einer
zentralen Authoritaet, seine komplexe Groesse, der freie Zugang usw., all das gibt dem
Internet nicht nur das Potential fuer Anarchie, aber auch fuer echte Demokratie, wirkliche
Rede und Meinungsfreiheit innerhalb einer virtuellen Gemeinschaft.
Laender wie China fuerchten diese Meinungsfreiheit und haben daher das Internet mit
grossem Aufwand von vorneherein kontrolliert. China leitet alles Datenmaterial durch drei
zentrale Kontrollen, filtert alles unerwuenschte an der Grenze heraus und laesst nur die
als harmlos angesehenen Daten ins Landesinnere fliessen. Austausch ueber politische
Interessen z.B. ist verboten. So eine zentrale Kontrolle ist aber nur in Laendern
moeglich, die erst spaeter ins Internetzeitalter eingestiegen sind und von vorneherein
zentrale Kontrollpunkte installiert haben, und selbst da kann z.B. verschluesseltes
Material durch die Kontrollen schluepfen. Im Herzen des Internets, den Vereinigten
Staaten, ist so eine zentrale Kontrolle nicht moeglich. Das kommt daher, dass das Internet
urspruenglich als Militaerprojekt gestartet wurde. Es war naemlich fuer genau das
Gegenteil gedacht, ein Kommunikationssystem, unabhaengig von einer zentralen Quelle, so
komplex, dass es niemals ganz abgeschaltet werden koennte und sogar einen Atomkrieg
ueberleben wuerde.
Wenn man sich die Software
genauer anguckt, die benutzt wird um einen Internetzugang "kindersicher" zu
machen, muss man feststellen, dass z.B. Seiten ueber Schwangerschaften, Geburtenkontrolle,
AIDS, Schwulen und Lesbenseiten usw. neben den wirklich ausgeschlossen gewuenschten Seiten
auch unzugaenglich werden. Erweitert man das Beispiel einer Kindersicherung auf generelle
Zensurversuche, muss man bedenken, dass es zumindest bis zu diesem Zeitpunkt keine
Software gibt, die praezise genug waere, nur die wirklich illegalen Seiten
auszuschliessen. Statt dessen werden alle Seiten in denen z.B. bestimmte Woerter vorkommen
ausgeschlossen. Somit verliert man den Zugriff auf viele nuetzliche Seiten, speziell auf
gewisse Minderheiten bezogen, im gleichen Zug. Meiner Meinung nach sollte sich die
Diskussion um Zensur im Internet zunaechst einmal auf die Machbarkeit beschraenken, denn
solange es nicht die notwendige Software gibt, ist das Risiko zu gross, den Zugriff auf
Seiten zu verlieren, die in keiner Weise illegal sind. Wenn Eltern besorgt sind, was ihre
Kinder im Netz vorfinden, sollten sie mehr Zeit damit verbringen, sie zu leiten und ihnen
das gesehene zu erklaeren. Es ist das gleiche Argument das gegen Eltern vorgebracht wird,
die den Fernseher als Babysitter benutzen und sich aufregen, das ihre Kinder Programme
sehen, die nicht ihrem Alter entsprechen.
Meiner persoenlichen Meinung nach hat die Regierung schon genug Einfluss und
Kontrolle ueber unser Privatleben, man sollte dem Individuum mehr Kompetenz zugestehen,
mit unerwuenschten Inhalten umzugehen anstatt die Regierung aufzufordern, diese von
vorneherein auszuschliessen.
Literatur
American Library Association:
Definition of Censorship http://www.eff.org/pub/Censorship/censorship_ala.definition
ITAA (1995) "Internet,
Free Speech and Industry Self-Regulation"
( www.itaa.org/intrpt01.htm )
MacKinnon, Catherine(1993)"Only
Words"; Harvard University Press, Cambridge, Mass.
National Organization for Women
http://www.now.org/
Rimm, Marty(1995)"Marketing Pornography
on the Information Superhighway"
http://trfn.pgh.pa.us/guest/mrstudy.html
Howard Rheingold (1995): Would-be censors
Base Arguments on Bogus Research.
http://www.well.com/user/hir/tomorrow/cyberporn.htm
Silberman, Steve "Defending the First
Amendment"
http://www.hotwired.com/special/lawsuit
Socrates Censorship Incident
http://fileroom.aaup.uic.edu/FileRoom/documents/Cases/102socrates.html
Strossen, Nadine(1995)"Defending
Pornography. Free Speech, Sex, and the Fight for Womens Rights"; Scribner, New
York
The Cyberporn debate
http://www2000.ogsm.vanderbilt.edu/cyberporn.debate.html
The Electronic Frontier Foundation
http://www.eff.org/
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